1975 Hellas. Geschichten vom alten Griechenland

Der Kinderbuchverlag Berlin veröffentlichte 1975 das Buch "Hellas. Geschichten aus dem alten Griechenland" von Gerhard Hardel mit Illustrationen von Ingeborg Friebel. 



Vorsatz



Das Buch erschien bis 1988 in 8 Auflagen.

Gerhard Hardel veröffentlichte 1984 außerdem das Buch "Rom. Aus der Geschichte der Stadt von Romulus bis Spartacus" mit Bildern von Dieter Müller.


1961 Gnugu

Günter Feustels Geschichte von Gnugu, einem Jungen aus Guinea, erschien erstmals 1961 im Altberliner Verlag Lucie Groszer Berlin / DDR.

Eine zweite Auflage erschien 1962.

1961 erschien das Buch auch im  westdeutschen Verlag Sauerländer und 1963 unter dem Titel "Gnugu lives in the jungle" im Verlag Blond, London mit den Illustrationen von Ingeborg Friebel.




Die slowakische Ausgabe "Černoško Gnugu. Príbeh z Afriky" (1965, Verlag Mladá Letá, Bratislava) wurde von Miroslav Cipár illustriert.



Das Verlagsgutachten zur Veröffentlichung (Quelle):





1960 Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen

 "Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen" von Franz Fühmann erschien erstmals 1960 als Band 10 der Kinderbuchreihe Die kleinen Trompeterbücher. Eine weitere Zusammenarbeit von Franz Fühmann und Ingeborg Friebel nach Vom Moritz, der kein Schmutzkind mehr sein wollte (1959). Und ein weiterer Kinderbuchklassiker der DDR - bis 1982 erschien das Buch in 11 Auflagen.

Einband der 5. Auflage 1965 mit Hinweis auf die Verfilmung von 1964 




Das Buch war Schullektüre in der Unterstufe der DDR. Dazu wurde die Ausgabe "Vier Geschichten" genutzt, die leider keine Bilder hatte (Erstausgabe 1973). 


1964 gab es eine Verfilmung der Geschichte von Rolf Losansky.

2008 gab es im Hinstorff-Verlag eine Neuauflage mit den Bildern von Inge Friebel. 

Auch die Hörbuchausgabe von 2009 verwendet die beliebte Titelillustration.

1957 achtung: do meldet ...

Titel: "achtung: do meldet ..."

Autor: Heinz Buchmann

Illustratorin: Ingeborg Friebel

1957 Der Kinderbuchverlag Berlin / DDR

"achtung: do meldet" Heinz Buchmann, Ingeborg Friebel
Zellophanierter Einband


Vorsatz vorne


Das Buch erzählt von einem Zeltlager auf der Ostseeinsel Hiddensee, das etwa 1955 stattfand. Davon zeugen auch die Fotos des Autors im Buch. In drei Zeltlagern auf der Insel (auf dem Hexenberg, beim Leuchtturm Dornbusch, auf dem Enddorn) verbringen Jungen und Mädchen im geschätzten Alter von 11-15 Jahren ihre Sommerferien. Sie sind als Metereologen, Fernmelder, Heimatforscher, Botaniker, Zoologen, Geologen, Vermesser auf der nördlichen Insel unterwegs - nicht zu vergessen die Mädchen in der Küche. 

Das Buch und auch die Illustrationen erzählen die Geschichte konsequent aus der Sicht der Kinder. Erwachsene und eine umfangreiche Planung und Organisation des Ganzen kommen kaum vor - in den Bildern gar nicht. Dadurch entsteht eine eigenartige und für junge Leser faszinierende Ferienlagerromantik - eine Welt ohne Erwachsene, in schöner Umgebung, mit vielseitigen Erlebnissen. 

Vielleicht hatten die Pioniere auch das Buch "Ferien, Fußball und ein Zelt. Ein Taschenbuch für Zelt und Lager" mit im Gepäck?

Mein Lieblings-Hiddensee-Buch ist "Haik und Paul" von Benno Pludra. Nur echt mit den Illustrationen von Eberhard Binder-Staßfurt. Das wird bei jedem Lesen besser ...


Hier das Verlagsgutachten, das nicht auf die Illustratorin eingeht (Quelle):


Im Buch habe ich dieses Lesezeichen mit der Inhaltsangabe gefunden:


Interessant das Signet, das eigentlich zur Buchreihe "Robinsons Billige Bücher" gehört.

1976 Familie Maus

Hiltrud Lind veröffentlichte 1976 im Kinderbuchverlag Berlin das Buch "Familie Maus" mit den schönen Versen und den liebevollen Bildern von Ingeborg Friebel für Kinder ab 5 Jahren.

Wie nebenbei werden noch mathematische Grundfähigkeiten geübt. 

Das Buch erschien bis 1978 in drei Auflagen. Ich liebe es.


Familie Maus. Hiltrud Lind, Ingeborg Friebel



Hier das  sehr interessante Verlagsgutachten (Quelle):



1977 Der Löwe in der Waisenstraße

Titel: "Der Löwe in der Waisenstraße und andere Erzählungen" 

Autor:  Wolf Durian (1892-1969) 

Illustratorin: Ingeborg Friebel

Verlag: Der Kinderbuchverlag Berlin / DDR in der Buchfink-Reihe

1977 1. Auflage

1979 2. Auflage

1980 3. Auflage

1987 4. Auflage

Der Löwe in der Waisenstraße, Wolf Durian, Ingeborg Friebel

 

1978 Rolle, rolle, Reifen

 "Rolle, rolle, Reifen. Gymnastik und Spiele" ist ein musikalisches Kinderbuch mit Liedern von Hans Sandig nach Versen von Walter Krumbach mit Illustrationen und grafischer Gestaltung von Inge Friebel.

Es erschien 1978 im Verlag "Lied der Zeit" Berlin.

Rolle rolle Reifen. Walter Krumbach, Hans Sandig, Inge Friebel

Das Buch enthält folgende Musikstücke:

  • Rolle, rolle, Reifen
  • Wer früh sich im Sport übt
  • Die Arme werden Flügel
  • Wolf, Wolf lebst du noch? 
  • In den Garten woll'n wir geh'n. 
  • Rollt den Ball
  • Storchengang
  • Die Elsenbahn
  • Das Springseil
  • Streck' hoch die Arme
  • Hampelmann
  • Maus und Kater

Ingeborg Friebel illustrierte nicht selten Sport- und Spielanleitungen für Kinder und Jugendliche. Im Mädchen-Almanach "Die Zaubertruhe" habe ich ihre Bilder gefunden.



Abb. aus "Die Zaubertruhe. Ein Almanach für jungen Mädchen", Band IX, 1963

Und nicht zu vergessen: die grafische Gestaltung der Briefmarken zu den Olympischen Winterspielen in Innsbruck 1964.


1956 Ferien, Fußball und ein Zelt. Ein Taschenbuch für Zelt und Lager

Das 1956 erschienene Buch  "Ferien, Fußball und ein Zelt" bietet auf 240 Seiten Wissenwertes und Unterhaltsames für junge Wanderfreunde. Neben praktischen Tipps zum Zelten finden sich naturkundliche Beobachtungen, Lieder, Rätsel, Spiele, Bastelarbeiten - viele Ideen für die Freizeit.


Verschiedene Grafiker haben das Buch illustriert. Von Ingeborg Friebel stammen drei Illustrationen, hier eine davon.

In der Reihe "Robinsons Taschenbücher" erschienen im Kinderbuchverlag Berlin folgende Bücher:

1955 "Streifzug durch Wald und Flur" von Karl Friedel
1956 "Ferien, Fußball und ein Zelt"
1956 "Ein Schiff fährt übers Meer" von Hans-Joachim Hartung
1957 "Fahr mit!" von Hans-Joachim Hartung.

Aus der Sachbuch-Reihe "Robinsons Taschenbücher" ist dann die Belletristik-Reihe "Robinsons billige Bücher" hervorgegangen. 


Zwischen 1956 und 1975 erschienen 188 Bücher. Ingeborg Friebel hat die Bände 13 "Marianne hat einen Vogel", 21 "Die Fischerkinder" und 109 "Geheimnisvolle Spuren" illustriert.

1951 Wasserminna

"Wasserminna" sind die Erinnerungen Berliner Statistin des Circus Busch Minna Schulze (1883-1959), aufgeschrieben von der Zirkusdirektorin Paula Busch (1886-1973). Das Buch erschien erstmals 1933 im Rowohlt-Verlag.

1951 gab es im Verlag Das Neue Berlin / DDR eine Neuauflage der Biografie.

Die künstlerische Gestaltung hatten Studenten der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin übernommen: R. Wernitz schuf den Schutzumschlag, I. Friebel den Einband.

Über "R. Wernitz" habe ich leider nichts herausgefunden.


"Wasserminna" (1951), Einband von Ingeborg Friebel



"Wasserminna" (1951), Schutzumschlag von R. Wernitz


1952 erschien im Verlag Das Neue Berlin eine zweite verbesserte Auflage, nun mit einem Schutzumschlag von Ursula Wendorff (1919-2000).

1964 Die acht Raben

Lilo Hardel erzählt Geschichten aus dem Leben der Familie Rabe, den Eltern, fünf Kindern und der Großmutter. Ingeborg Friebel schuf mit ihren Bildern die entsprechende Atmosphäre.

Das Buch erschien erstmals 1964 im Kinderbuchverlag Berlin und in insgesamt sechs Auflagen bis 1974.


Die Kinder wünschen sich einen Hund, aber ob das auch der Wunsch des Vaters ist?

Hier das Verlagsgutachten zum Buch (Fundort):



Im IX. Band der "Zaubertrauhe. Ein Almanach für junge Mädchen" von 1963 findet sich ein Beitrag von Ilse Ploog über Lilo Hardel mit einer Zeichnung von Ingeborg Friebel. Dazu ein mehrseitiger und illustrierter Auszug aus dem Buch "Die acht Raben".


Briefmarken

Die grafischen Arbeiten von Ingeborg Friebel umfassen auch die Gestaltung von Briefmarken der Post der DDR. 

Laut Colnect erscheinen folgende Briefmarken von ihr am Postschalter: 

  • 1957 1. Todestag von Bertolt Brecht (2 Marken zu 10 Pfennigen und 25 Pfennigen)

  • 1958 Zille-Gören (2 Marken zu 10 Pfennigen und 20 Pfennigen)

  • 1958 Johann Amos Comenius (2 Marken zu 10 Pfennigen und 20 Pfennigen)

  • 1958 Brandenburger Tor (2 Marken zu 20 Pfennigen und 25 Pfennigen)

  • 1960 Einheimische Heilpflanzen (Serie mit 5 Marken zu 5 Pfennigen, 10 Pfennigen, 15 Pfennigen, 20 Pfennigen und 40 Pfennigen)

  • 1961 Treffen der Pioniere (3 Marken zu 10+5 Pfennigen, 20+10 Pfennigen, 25+10 Pfennigen)
  • 1963 Bedeutende Künstler (Serie mit 4 Marken: Johann Gottfried Seume - 5 Pfennige, Friedrich Hebbel - 10 Pfennige, Georg Büchner - 20 Pfennige, Richard Wagner - 25 Pfennige)
  • 1964 Olympische Winterspiele Innsbruck (4 Marken zu 5 Pfennigen, 10 Pfennigen, 20 + 10 Pfennigen, 25 Pfennigen)
  • 1964 V. Pioniertreffen (3 Marken zu 10+5 Pfennigen, 20+10 Pfennigen, 25+10 Pfennigen)

  • 1964 bis 1968 Volkstrachten (Serie mit 16 Marken, 12 Marken auch als Zusammendrucke)
Wenn die Zusammendrucke nicht extra gezählt werden, sind es insgesamt 43 Briefmarken, die Ingeborg Friebel entworfen hat.

Und wenn ich diese künstlerische Briefmarkengestaltung, die grafische und inhaltliche Ausarbeitung des Themas, anschaue und mit den Ausgaben der Deutschen Post von heute vergleiche, kann ich nur traurig werden. Manchmal denke ich, dass die Briefmarken jetzt von der KI produziert werden. Auch wenn es ein geringeres Aufkommen an Briefen und Postkarten besteht (bei steigendem Porto!), machen mir diese kleinen bunten Papiere viel Freude im Alltag - nicht nur bei Postcrossing.