1965 Förster Grünrock erzählt von den Tieren des Waldes

1965 erblickte Förster Grünrock das Licht der Bücherwelt. Wolfgang Zeiske erzählt im ersten Buch sehr anschaulich und sachkundig für Erstleser vom Leben der Waldtiere. Ingeborg Friebel setzt das in ihrer ruhigen Darstellungsart um. Das Buch erschien bis 1975 in fünf Auflagen.

Förster Grünrock trat auch von 1962-1967 im DDR-Kinderfernsehen als Sendung für junge Naturforscher auf. Dabei wurde er vom Puppenspieler Heinz Schröder dargestellt.


Einband der 1. Auflage 1965

Der Vorsatz ist schon eine Einladung zum Waldspaziergang



Einband ab der 2. Auflage


Die Förster-Grünrock-Reihe im Kinderbuchverlag Berlin umfasst folgende Bücher:

1965 "Förster Grünrock erzählt von den Tieren des Waldes"

1966 "Förster Grünrock erzählt von den Tieren in Park und Aue"

1972 "Förster Grünrock erzählt von den Pflanzen des Waldes"

1974 "Förster Grünrock erzählt vom Waldsee und seinen Tieren"

1983 erschien ein Sammelband mit allen vier Förster-Grünrock-Bänden, aber nicht mit dem schönen Titelbild, dem Vorsatz und inhaltlich auch etwas verändert.

Hier das umfangreiche Verlagsgutachten (Quelle):
Es werden insgesamt 7 mögliche Titel der Reihe genannt und andere Illustratoren vorgeschlagen.










1975 Hellas. Geschichten vom alten Griechenland

Der Kinderbuchverlag Berlin veröffentlichte 1975 das Buch "Hellas. Geschichten aus dem alten Griechenland" von Gerhard Hardel mit Illustrationen von Ingeborg Friebel. 



Vorsatz



Das Buch erschien bis 1988 in 8 Auflagen.

Gerhard Hardel veröffentlichte 1984 außerdem das Buch "Rom. Aus der Geschichte der Stadt von Romulus bis Spartacus" mit Bildern von Dieter Müller.


1961 Gnugu

Günter Feustels Geschichte von Gnugu, einem Jungen aus Guinea, erschien erstmals 1961 im Altberliner Verlag Lucie Groszer Berlin / DDR.

Eine zweite Auflage erschien 1962.

1961 erschien das Buch auch im  westdeutschen Verlag Sauerländer und 1963 unter dem Titel "Gnugu lives in the jungle" im Verlag Blond, London mit den Illustrationen von Ingeborg Friebel.




Die slowakische Ausgabe "Černoško Gnugu. Príbeh z Afriky" (1965, Verlag Mladá Letá, Bratislava) wurde von Miroslav Cipár illustriert.



Das Verlagsgutachten zur Veröffentlichung (Quelle):





1960 Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen

 "Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen" von Franz Fühmann erschien erstmals 1960 als Band 10 der Kinderbuchreihe Die kleinen Trompeterbücher. Eine weitere Zusammenarbeit von Franz Fühmann und Ingeborg Friebel nach Vom Moritz, der kein Schmutzkind mehr sein wollte (1959). Und ein weiterer Kinderbuchklassiker der DDR - bis 1982 erschien das Buch in 11 Auflagen.

Einband der 5. Auflage 1965 mit Hinweis auf die Verfilmung von 1964 




Das Buch war Schullektüre in der Unterstufe der DDR. Dazu wurde die Ausgabe "Vier Geschichten" genutzt, die leider keine Bilder hatte (Erstausgabe 1973). 


1964 gab es eine Verfilmung der Geschichte von Rolf Losansky.

2008 gab es im Hinstorff-Verlag eine Neuauflage mit den Bildern von Inge Friebel. 

Auch die Hörbuchausgabe von 2009 verwendet die beliebte Titelillustration.

1957 achtung: do meldet ...

Titel: "achtung: do meldet ..."

Autor: Heinz Buchmann

Illustratorin: Ingeborg Friebel

1957 Der Kinderbuchverlag Berlin / DDR

"achtung: do meldet" Heinz Buchmann, Ingeborg Friebel
Zellophanierter Einband


Vorsatz vorne


Das Buch erzählt von einem Zeltlager auf der Ostseeinsel Hiddensee, das etwa 1955 stattfand. Davon zeugen auch die Fotos des Autors im Buch. In drei Zeltlagern auf der Insel (auf dem Hexenberg, beim Leuchtturm Dornbusch, auf dem Enddorn) verbringen Jungen und Mädchen im geschätzten Alter von 11-15 Jahren ihre Sommerferien. Sie sind als Metereologen, Fernmelder, Heimatforscher, Botaniker, Zoologen, Geologen, Vermesser auf der nördlichen Insel unterwegs - nicht zu vergessen die Mädchen in der Küche. 

Das Buch und auch die Illustrationen erzählen die Geschichte konsequent aus der Sicht der Kinder. Erwachsene und eine umfangreiche Planung und Organisation des Ganzen kommen kaum vor - in den Bildern gar nicht. Dadurch entsteht eine eigenartige und für junge Leser faszinierende Ferienlagerromantik - eine Welt ohne Erwachsene, in schöner Umgebung, mit vielseitigen Erlebnissen. 

Vielleicht hatten die Pioniere auch das Buch "Ferien, Fußball und ein Zelt. Ein Taschenbuch für Zelt und Lager" mit im Gepäck?

Mein Lieblings-Hiddensee-Buch ist "Haik und Paul" von Benno Pludra. Nur echt mit den Illustrationen von Eberhard Binder-Staßfurt. Das wird bei jedem Lesen besser ...


Hier das Verlagsgutachten, das nicht auf die Illustratorin eingeht (Quelle):


Im Buch habe ich dieses Lesezeichen mit der Inhaltsangabe gefunden:


Interessant das Signet, das eigentlich zur Buchreihe "Robinsons Billige Bücher" gehört.

1976 Familie Maus

Hiltrud Lind veröffentlichte 1976 im Kinderbuchverlag Berlin das Buch "Familie Maus" mit den schönen Versen und den liebevollen Bildern von Ingeborg Friebel für Kinder ab 5 Jahren.

Wie nebenbei werden noch mathematische Grundfähigkeiten geübt. 

Das Buch erschien bis 1978 in drei Auflagen. Ich liebe es.


Familie Maus. Hiltrud Lind, Ingeborg Friebel



Hier das  sehr interessante Verlagsgutachten (Quelle):



1977 Der Löwe in der Waisenstraße

Titel: "Der Löwe in der Waisenstraße und andere Erzählungen" 

Autor:  Wolf Durian (1892-1969) 

Illustratorin: Ingeborg Friebel

Verlag: Der Kinderbuchverlag Berlin / DDR in der Buchfink-Reihe

1977 1. Auflage

1979 2. Auflage

1980 3. Auflage

1987 4. Auflage

Der Löwe in der Waisenstraße, Wolf Durian, Ingeborg Friebel